Geschichte

seliwe – kinder- und jugendhilfe graubünden ist der Nachfolgeverein des Seraphischen Liebeswerkes Graubünden. 1896 wurde das Seraphische Liebeswerk Graubünden gegründet, um ‚armen und vernachlässigten Kindern‘ zu helfen. Lange Zeit übernahm das Werk selber aktiv die Aufgabe, Kinder, die aus benachteiligten Familien kamen oder elternlos waren, direkt zu betreuen, sei es durch Vermittlungen von Heim- und Ausbildungsplätzen, Pflege- oder Adoptivfamilien.

1971 wurde die Beratungs- und Fürsorgefunktion eingestellt. Seit dieser Zeit hat sich das Seraphische Liebeswerk Graubünden darauf beschränkt, Familien in Notlagen finanzielle Hilfe zu gewähren. Zudem wurden immer wieder Projekte in der Kinder- und Jugendarbeit in Graubünden mit Geldbeträgen unterstützt.

Der ungewöhnliche Name ‚Seraphisches Liebeswerk ‘ war jeweils erklärungsbedürftig. Er steht im Zusammenhang mit dem heiligen Franz von Assisi, dem die Solidarität mit den Armen am Herzen lag. Der Heilige wird auch Franziscus Seraphicus genannt, da ihm ein Seraph (Erzengel) erschien, als er die Wundmale Christi erhielt. Das Seraphische Liebeswerk wurde von Kapuzinern gegründet, deren Orden  auf Franz von Assisi zurückgeht. Seraphische Liebeswerke gibt es in verschiedensten Ausprägungen in Oesterreich und Deutschland. In der Schweiz besteht nebst dem Seraphischen Liebeswerk Graubünden das bekannte Antoniushaus Solothurn.

Im Mai 2012 hat die Generalversammlung des Seraphischen Liebeswerkes Graubünden beschlossen,  dem Verein einen neuen verständlicheren Namen zu geben, um moderner und unkomplizierter auftreten zu können. Einerseits entspricht dieser Entscheid dem heutigen Namensverständnis, andererseits soll damit die Öffentlichkeitsarbeit und Spendensuche vereinfacht werden. seliwe leitet sich ab aus Seraphisches Liebeswerk. Das Logo mit der ein Kind beschützenden Hand wurde beibehalten, jedoch leicht modernisiert und farbig gestaltet.

Wie schon unter dem Namen Seraphisches Liebeswerk wird seliwe weiterhin einem menschenfreundlichen aufgeschlossenen katholischen Geist verpflichtet sein.

Zum Nachlesen:

Jahresbericht 2014

– Jahresbericht 2015

Jahresbericht 2016